„Versicherer lösen nächste Finanzkrise aus“

„Die letzte Finanzkrise ging von der Immobilienblase in den USA aus, die nächste wird durch die europäische Versicherungswirtschaft ausgelöst werden“, warnt Finanzanalyst Antonio Sommese (Foto). Die Versicherer verweisen auf strengere Regeln ab 2016.

Aufgrund der Ultraniedrigzinspolitik könnten die Lebensversicherungen ihre Renditeversprechungen der Kundschaft gegenüber immer weniger halten, begründet Sommese seine Skepsis. Bei einem Anlagevolumen der europäischen Versicherungsgesellschaften allein in der EU von rund… weiterlesen

Wochenrückblick KW 18

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Fondsmanager im Fokus: Griechenland mit Auswechselspieler

André Horn (Fondsmanager inprimo Invest)

André Horn
(Fondsmanager inprimo Invest)

Nach dem ergebnislosen Treffen der Eurogruppe in Riga und der deutlichen Kritik an der Verhandlungsführung von Finanzminister Varoufakis seitens der Geldgeberseite, hat der griechische Regierungschef Tsipras seinen „Spieler“ ausgewechselt. Varoufakis ist völlig isoliert und wird von den Verhandlungspartnern als unseriös bezeichnet. Statt Varoufakis soll nun der stellvertretende Außenminister Euclid Tsakalotos ein Gremium koordinieren, welches die Gespräche mit den Geldgebern führt. Varoufakis behält aber die Aufsicht über das Gremium. Taktisches Manöver oder tragfester Neubeginn ernsthafter Verhandlungen?

An den Rentenmärkten wurde diese neue Konstellation mit kräftigen Kursgewinnen goutiert. Trotzdem ist davon auszugehen, dass das Tauziehen weitergeht. Bei erneuten Spreadausweitungen bietet dies Einstiegschancen für Investitionen in Staatsanleihen der Peripherie.

 

Fondsmanager im Fokus: Es fehlen neue Marktimpulse

Daniel Hardt

Daniel Hardt
(Fondsmanager G|D|W)

Gemessen an den rasanten ersten drei Monaten des Jahres 2015 war der April ein relativ ruhiger Monat am Kapitalmarkt. Ein Blick auf unser internes Indikatorensystem, das im Investmentprozess des Fonds „Multi-Asset Global 5“ zum Einsatz kommt, offenbart, dass nur einige wenige Aktienmarktindizes eine nennenswerte Entwicklung vorzuweisen haben. Zu erwähnen ist hier vor allem der chinesische Aktienmarkt, der aus den bereits im Salesheads-Newsletter KW 16 genannten Gründen im April über 18% (Shanghai Composite Index) zulegen konnte. Der deutsche Leitindex DAX bewegt sich dagegen wieder in seiner engen Spanne zwischen ca. 11.700 und ca. 12.100 Punkten, die nur einmal Mitte April nach oben durchbrochen wurde. Das Bild an den Staats- und Unternehmensanleihenmärkten sieht ähnlich aus. Auch hier sind es nur auf Einzelmärkte begrenzte Veränderungen, die auffallen, wie z.B. die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe, die gegen Monatsmitte einen Annährungsversuch an die 0% machte und sich seitdem wieder auf ca. 0,25% erhöht hat.

Ein Grund für die aktuell „gefühlte“ Ruhe wird das Fehlen neuer Großereignisse sein, die an den Kapitalmärkten zu einer Anpassung der Erwartungshaltungen und somit der Preise führen könnten. Auf geopolitischer Ebene gibt es zwar täglich Neuigkeiten, diese werden momentan am Kapitalmarkt aber nur noch in sehr begrenztem Umfang wahrgenommen bzw. gepreist. Zu undurchsichtig erscheint momentan die Lage z.B. in Griechenland, in der Ukraine oder bzgl. der Wahlen in Großbritannien. Dies wird sich aus unserer Sicht erst dann ändern, wenn neue Fakten geschaffen werden, wie z.B. einen Zahlungsausfall Griechenlands (nächste Kupon-/Rückzahlungstermine sind am 6. und am 12. Mai). Auf der Unternehmensebene gibt es ebenfalls kaum neue Marktimpulse, da das allvierteljährliche Übertreffen der Gewinnerwartungen der Analysten bereits erwartet worden war und der starke US-Dollar als zusätzliche Belastung für amerikanische Unternehmen bereits in den Aktienkursen berücksichtigt worden ist.

So bleiben wieder einmal nur noch die Notenbanken, die gegenwärtig allerdings entweder inmitten der operationellen Ausführung ihrer den Markt und die Volksökonomie unterstützenden geldpolitischen Maßnahmen sind (z.B. das Quantitative Easing der EZB) oder eine Anpassung ihrer Notenbankpolitik weiterhin hinauszögern. Das alles wird soweit vom Markt erwartet. Im Falle der US-Notenbank Fed könnte sich dies allerdings schlagartig ändern, falls diese sich entscheiden sollte, konkrete Signale für eine Zinserhöhung vor dem 3. Quartal 2015 in den Markt zu senden oder gar einen aggressiveren Zinsanstieg in Aussicht zu stellen. Aktuell wird ein Zinsschritt in Höhe von ca. 0,25% für September 2015 von den Marktteilnehmern erwartet. Ein solches Szenario würde nach unserer Meinung eine nachhaltige Anpassung der Erwartungshaltung am Kapitalmarkt über verschiedene Anlageklassen zur Folge haben, die sich aber am deutlichsten in einem starken US-Dollaranstieg zeigen sollte.

 

Die teuersten Ecken Berlins

Berlin übt auf Einzelhändler und Kunden weiterhin eine enorm hohe Anziehungskraft aus. Nahezu alle bekannten Top-Marken, seien mit einer Ladenfläche in Berlin vertreten, berichtet der Immobiliendienstleister Engel & Völkers Commercial.

Speziell die folgenden 1a-Geschäftslagen stehen im Fokus des globalisierten Einzelhandels. weiterlesen

Kleinanlegerschutz: Das ändert sich für Makler

Der Bundestag hat beschlossen, für welche weiteren Anlageklassen Vermittler künftig eine Erlaubnis gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung brauchen. Einzelne Betroffene müssen sich mit dem Nachweis sputen.

Nachrangdarlehen, partiarische Darlehen sowie die vom Kleinanlegerschutzgesetz betroffenen Direktinvestments wie zum Beispiel Container sollen künftig unter das Vermögensanlagengesetz fallen. Das heißt, für deren Vermittlung ist künftig… weiterlesen

The World in 2050: Studie sagt Europa den Abstieg voraus.

Shanghai Verkehr

 

Laut einer aktuellen Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) werden Deutschland und andere europäische Länder im weltweiten Vergleich weiter an wirtschaftlichem Gewicht verlieren. „Die Kraftzentren der Weltwirtschaft verschieben sich auch in Zukunft weiter nach Asien“, sagte Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands von PwC Deutschland. Aktuell ist Europa mit Deutschland (Platz fünf), Frankreich (Platz acht) und dem Vereinigten Königreich (Platz zehn) noch hinter Asien die stärkste Region im Ranking der führenden Volkswirtschaften. Allerdings ändert sich das Bild im Jahr 2050 gravierend.

Klarer Trend: Asien auf der Überholspur.

Im Jahr 2050 werden China, Indien und weitere asiatische Länder endgültig das globale Wirtschaftsleben dominieren. Während die USA sich immerhin noch auf Platz drei wiederfinden wird, rutscht Deutschland ganze 6 Plätze ab und wird dann laut der PwC-Studie nur noch die zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt sein – abgehängt beispielsweise von Indonesien, das sich um fünf Positionen auf Platz vier verbessern wird. Gründe hierfür sind, dass Indonesien – wie viele andere Länder Asiens auch – von seiner wachsenden, jungen, gut ausgebildeten und ambitionierten Bevölkerung profitieren und demzufolge dauerhaft wirtschaftlich stark wachsen wird. Ganz anders als viele Länder Europas, die aufgrund sinkender Bevölkerungszahlen und oft gesättigter Märkte an Boden verlieren werden.

Eine bereits 2011 vom Finanzkonzern HSBC veröffentlichte Studie „Die Welt im Jahr 2050“ kommt nahezu zu den gleichen Ergebnissen. Die Studie kommt dabei zu dem Fazit, dass „das rasante Wachstum der Schwellenländer eine tektonische Verschiebung in der Weltwirtschaft bewirkt.“ So werden bis 2050 die Volkswirtschaften, die heute als „emerging“ bezeichnet werden, ihre gesamte Wirtschaftsleistung verfünffachen und damit größer sein als die „entwickelte Welt“. Laut der Studie werden 19 der 30 größten Volkswirtschaften die Schwellenländer von heute sein. Dazu gehören u.a. Indonesien, Türkei, Malaysia und Thailand.

Die neuen Tigerstaaten: ASEAN auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht.

Noch gilt China gemeinhin als Synonym für den Aufstieg Asiens. Im Schatten des „Reichs der Mitte“ wächst allerdings schon länger nahezu unbemerkt eine weitere Wirtschaftssupermacht heran – die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN. Die zehn Mitgliedsstaaten – darunter die Philippinen, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam –beschlossen 2009, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum nach europäischem Vorbild zu schaffen. Zollschranken sollen fallen und somit den freien Verkehr für Waren, Dienstleistungen, Investitionen und Kapital ermöglichen. So entsteht ein riesiger Markt mit 600 Millionen Konsumenten – 100 Millionen mehr als die EU – und zusätzlichem Wachstumspotenzial im dreistelligen Milliardenbereich. Und das pro Jahr, so die Unternehmensberater von McKinsey.

Investitionen „GO EAST“.

Asien wird der Wachstumsmotor sein. Nicht nur für Asien selbst, sondern für die ganze Welt“, verkündete Prof. Dr. Justin Yifu Lin, der ehemalige Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank anlässlich des ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa 2014. Für Investoren sind Asien und hier vor allem die Schwellenländer schon seit einiger Zeit die klaren Favoriten unter den Weltmärkten. Die Welthandels- und Entwicklungskonferenz UNCTAD, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, belegt dies mit aussagekräftigen Zahlen: Im Jahr 2013 wurden insgesamt 426 Milliarden US-Dollar in diesen Markt investiert. Zum Vergleich: Nach Nordamerika und Europa flossen im gleichen Jahr lediglich 250 beziehungsweise 246 Milliarden US-Dollar. Deutlich wird dies auch an Benchmark-Investitionen der deutschen Wirtschaft. Zwei Beispiele: VW baut in Thailand gerade ein neues Werk für die Produktion von bis zu 300.000 Fahrzeugen pro Jahr. Und der Chemiekonzern BASF investiert in der Region in den kommenden fünf Jahren 10 Milliarden US-Dollar.

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Asian Development Bank empfiehlt asiatischen Regierungen verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien.

ThomasLloydDie Regierungen Asiens stehen vor einem Dilemma: den rasant wachsenden Energiebedarf lang- als auch kurzfristig kostengünstig zu befriedigen und dabei gleichzeitig den Schutz der Umwelt und Lebensumstände der Bevölkerung im Blick zu behalten. Die Lösung dieser Ziele seien die erneuerbaren Energien (EE), so die Asian Development Bank (ADB) in ihrem jüngst erschienenen Report „2014 Annual Evaluation Review“. Die stark fallenden Kosten für Erneuerbare-Energien-Kraftwerke eröffneten den asiatischen Ländern die Chance, den Pfad der fossil erzeugten Energie zu verlassen und gleichzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um Investitionen in EE zu forcieren.

Experten sind sich einig: Erneuerbare boomen in Asien.

Der Tenor des Asia Clean Energy Summit in Singapur 2014 lautete: Die Nachfrage nach und die Nutzung von erneuerbaren Energien wird in der Boomregion Asien weiter stark anwachsen. So wies Bernhard Blez, Senior Vice Präsident des französischen Energieversorgungskonzerns GDF Suez, darauf hin, dass in den kommenden zehn Jahren 65 Prozent des weltweiten Zuwachses beim Energieverbrauch auf Asien entfallen werde. Das Ziel der regionalen Regierungen, die Luftqualität zu verbessern, sei ein starker Treiber dafür, die erneuerbaren Energien auf Kosten von Gas und Kohle weiter auszubauen. Gerade auf den Philippinen, so Dr. Bartosz Wojszczyk, Chief Innovation Officer beim größten philippinischen Stromnetzbetreiber Meralco, mit seinen vielen Tausend Inseln, seien angesichts klimawandelbedingter Extremwetterlagen und der notorischen Stromknappheit Wind- und Solarenergie eine ernstzunehmende Option.

Erneuerbare-Energien-Infrastruktur: Asien ist in vielerlei Hinsicht die Nummer 1.
Wie die World Wind Energy Association (WWEA) berichtet, ist Asien, gemessen an der Windkraftkapazität, inzwischen an Europa vorbeigezogen. 37% aller Windstromkapazitäten befinden sich nun in Asien. Die Dynamik des asiatischen Marktes macht eine Zahl deutlich: Allein 41% der neu zugebauten Windkraftkapazitäten entstanden im ersten Halbjahr 2014 in China. Deutlich bescheidener nehmen sich da die 10% aus, die in Deutschland, immerhin zweitgrößter Markt der Welt, aus. Auch ist China laut dem kürzlich veröffentlichten „Global Renewable Energy Report 2014″ seit 2013 der weltgrößte Photovoltaik-Markt. Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Zubau um 232% auf insgesamt 12 Gigawatt. Dem Bericht zufolge ist klar, dass sich der globale PV-Markt weiter von Europa nach Asien verschieben wird. Zum Vergleich: Der Photovoltaik-Zubau ging 2013 in Italien um 55% auf 1,6 GW zurück, in Deutschland sogar um 56,5% auf 3,3 GW. Ein weiterer Beleg für diese Verlagerung sind die Finanzierungsaktivitäten. Der größte Teil aller Solar-Finanzierungen weltweit ging mit 23,56 Milliarden US-Dollar an China. Alle Länder Europas kommen auf eine ebenso hohe Summe, so der Bericht. Generell flossen mit rund 154 Milliarden US-Dollar die Hälfte der weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien in die Region Asien/Pazifik, nach Europa, zusammen mit dem nahen Osten und Afrika, ging gerade einmal etwa die Hälfte (78 Mrd. US-Dollar). 

Die ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund GmbH – das Tor zu Asiens erneuerbarer Energiezukunft.

Als Asienspezialist für Erneuerbare-Energien-Infrastruktur hat ThomasLloyd mit einem Portfolio mit einer aktuellen Gesamtinvestitionshöhe von 240 Mio. US-Dollar die Weichen dafür gestellt, dass auch europäische Investoren von diesem Wachstumsmarkt profitieren können. Sie werden damit in die Lage versetzt, auf Basis langfristig planbarer und nachhaltiger Rückflüsse aus Infrastrukturprojekten aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase schwache Renditen in ihren Portfolios zu kompensieren.

Die CTI-Beteiligungsgesellschaften des ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund GmbH eröffnen Privatanlegern mittelbar den Wachstumsmarkt der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien mit einem seit Jahren erfolgreich umgesetzten Geschäftsmodell. Zudem können auf Basis des ThomasLloyd SICAV-SIF – Cleantech Infrastructure Fund als offenen alternativen Investmentfonds (AIF) maßgeschneiderte Anlagelösungen für (semi-)professionelle Investoren angeboten werden.

ThomasLloyd eröffnet ambitionierten Beratern damit die Chance, ihr Produktportfolio strukturell um eine renditestarke Wachstumskomponente zu erweitern und sich auf diese Weise neue Marktpotenziale zu erschließen.

Kontakt

ThomasLloyd Private Wealth Management GmbH
Löffelstraße 4
70597 Stuttgart
Freecall: 0800 20 68 398
E-Mail: finanzdienstleister@thomas-lloyd.de

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