Gold vor höchstem Quartalsgewinn seit 25 Jahren

Die Verwerfungen an den Finanzmärkten und die lockere Geldpolitik der Notenbanken haben für einen Nachfrageschub bei Gold geführt. Das Edelmetall läuft auf den höchsten…

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Quelle: Handelsblatt / Bloomberg / 31.03.2016

Dax-Bären behalten Oberhand

Janet Yellen hat die US-Märkte mit ihrer Rede beflügelt. Auch dem Dax verhalf sie am Mittwoch erneut über 10.000 Punkte. Am Donnerstag zögern…

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Quelle: Handelsblatt / 31.03.2016

Fondsmanager im Fokus: Warten auf den nächsten Impuls

Daniel Hardt (Fondsmanager Gauly | Dittrich | van de Weyer)

Daniel Hardt (Fondsmanager GDW)

Mit den Treffen der Notenbanken in Frankfurt (Europäische Zentralbank) und Washington (US Federal Reserve) liegen spannende und vor allem richtungsweisende Tage hinter uns, die an den weltweiten Börsen zu teilweise signifikanten Kurssprüngen geführt haben. Es ist daher nicht überraschend, dass die globalen Kapitalmärkte nun wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen und viele Markttrends der vergangenen Wochen stark an Dynamik verlieren. Dies mag auch daran liegen, dass der Blick in die nähere Zukunft keine offensichtlich relevanten Termine erkennen lässt und ein dominierendes Thema für die nächsten Wochen somit kaum zu identifizieren ist. Wir gehen davon aus, dass sich dies bald ändern wird.

Aus unserer Sicht könnte zum Beispiel der Rohölpreisanstieg der letzten Wochen erste Spuren in den Verbraucherpreisen hinterlassen. Diese würden zwar, wie in unserem letzten Kommentar beschrieben, kurzfristig zu keinen Veränderungen in der Notenbankpolitik führen, allerdings würde eine solche Entwicklung sicherlich viel Aufmerksamkeit an den Anleihen- sowie an den Aktienmärkten bekommen. Damit einhergehend würde sich der Fokus auch wieder vermehrt auf die aktuellen Rohölpreise legen, die, ähnlich wie die Preise anderer Rohstoffe, seit Januar deutlich an Wert zugenommen haben. Mittlerweile notieren die beiden Rohölsorten Brent und West Texas Intermediate (WTI) wieder über 40 US-Dollar und damit ca. 40% über ihren Tiefständen.

Ein weiteres wichtiges Thema dürfte die anstehende Berichtssaison großer Börsenkonzerne werden, die Mitte April starten wird. Dann stehen nicht nur die Unternehmensumsätze und –gewinne im Fokus, sondern auch der psychologische Effekt, dass typischerweise in den 4-5 Wochen vor Veröffentlichung der Unternehmenszahlen eine „Stocks Buyback Blackout Period“ existiert. In dieser Zeit können Unternehmen keine eigenen Aktien am Kapitalmarkt zurückkaufen. Einige Aktienanalysten weisen bereits darauf hin, dass viele Unternehmen aktuell die größten Nachfrager ihrer eigenen Aktien sind und folglich in den kommenden Wochen eine wichtige Unterstützung an den Aktienmärkten fehlen wird. Zu den bedeutensten Rückkäufern der eigenen Aktientitel zählen momentam große Namen wie Wells Fargo, General Motors oder Schlumberger.

Ein drittes Thema, das an den Finanzmärkten bereits positiv aufgefasst wird, sind die sich teilweise verbessernden makroökonomischen Indikatoren wie z.B. der deutsche Stimmungsindikator ifo-Index sowie die sehr guten Januar-Industrieproduktionsdaten aus Europa. Besonders letztere finden immer noch viel Beachtung bei den Analysten, werfen sie doch viele Fragen hinsichtlich der als schlecht geltenden globalen konjunkturellen Verfassung auf, die in den kommenden Wochen beantwortet werden sollten. Darüber hinaus haben auch noch eine Vielzahl an potenziellen Gefahrenpunkten, wie z.B. der „Brexit“, die Bedeutung, zumindest an den europäischen Kapitalmärkten für eine Stimmungsänderung zu sorgen.

Insgesamt sind wir weiterhin der Meinung, dass es negative Nachrichten in Anbetracht der aus unserer Sicht tendenziell eher hoch bewerteten Aktien- und Anleihenmärkten leichter haben sollten, einen neuen Trend anzustoßen. Als Haus mit großem Fokus auf das Risikomanagement sind wir uns allerdings gleichsam bewusst, dass Kursanstiege in einem eher pessimistisch eingestellten Umfeld schnell eine selbsttragende Dynamik entwickeln können. Deshalb berücksichtigen wir auch ein solches Szenario in unseren Neuallokationen.

Fondsmanager im Fokus: Zeit der Entscheidung – die Wahl Ihrer langfristigen Gewinner

Vaidotas Rūkas (Head of Funds Management)

Nach dem überraschend schlechten Start des Jahres sind wir nun in der sechsten Woche der Preiserholung in den globalen Aktienmärkten. Ob es nur eine kurzlebige Erholung oder der Beginn einer neuen Reise zu Allzeit-Hochs ist, werden wir in den kommenden Monaten herausfinden. Sicher ist jedoch, dass die technische Markterholung insgesamt abgeschlossen ist – nach größeren Korrekturen kommt es unweigerlich zu Markterholungen, welche schnell von Marktteilnehmern eingepreist werden. An diesem Punkt angelangt, legen Anleger den Fokus auf die fundamentalen Werte Ihrer Investments – wie hoch ist das Aufwärtspotenzial und wie ist es begründet? Einige könnten erwägen, ihre Gelder aus kurzfristigen liquiden Anlagen – ideal um von der Markterholung zu profitieren – hin zu fundamental vielversprechenden Anlagemöglichkeiten zu bewegen. Hier ist eine von ihnen.

Die Türkei erlebte in den letzten Monaten nicht gerade eine Erfolgsgeschichte – die Verschlechterung der politischen Lage, andauernde Konflikte mit kurdischen Minderheiten, der Syrienkrieg an der eigenen Grenze. Für die meisten Investoren stand die Idee, in die Türkei zu investieren, nicht an der Tagesordnung –  zumindest in naher Zukunft. In Wahrheit ist es jedoch schwierig vielversprechende Investitionen zu finden, die nicht im Zusammenhang mit ökonomischen oder politischen Problemen stehen. Interessant ist, während die meisten durch die Berichterstattung in den Medien über die Ereignisse in der Türkei abgeschreckt wurden, profitierten einige ganz deutlich – seit dem 16. Februar, dem Beginn der Markterholung, gewannen türkischen Aktien 19,5% gegenüber 13,5% in den globalen Schwellenländern und 8,1% in den globalen Entwickelten. Da haben wir es – eine starke Rallye im Rückenwind schlechter Nachrichten. Nun stellt sich die Frage: Gibt es noch Aufwärtspotenzial? Wenn nicht auf dem türkischen Aktienmarkt, dann nirgends. Die P/E-Ratio aller türkischen Aktienunternehmen liegt bei 10, die EV/EBITDA-Ratio bei 6, bieten eine Rendite von 12-13% und bietet Wachstumschancen, die den meisten anderen Regionen fehlen.

Trotz der politischen Probleme, bleiben türkische Unternehmen gut in Form. Corporate Governance ist von hohem Standard, zumindest bei Blue-Chip-Unternehmen, welche den Großteil der Index bilden, und der Dividendenrendite ist solide – über 3%. Das Land ist ein Netto-Importeur, also sind niedrige Preise für Rohstoffe, insbesondere Öl, ein großer Schub für die Rentabilität. Darüber hinaus besteht derzeit ein nicht zu vernachlässigendes Risiko eines neuen Bullenmarkts in Rohstoffen. Somit könnte die Türkei billige Materialien für eine ganze Weile genießen. Ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität könnte schließlich aus dem benachbarten Iran kommen, einem Land mit 80 Millionen Einwohnern, welches erneut ein bedeutender Handelspartner werden könnte, nachdem die Sanktionen aufgehoben wurden.

Alles in allem verlor der XU100 (türkischer Leitindex) seit 2013 rund 50% an Wert, während er sich die Fundamentals im gleichen Zeitraum verbessert haben. Gewinnt also das Sprichwort „gierig, wenn andere ängstlich sind“ wieder an Bedeutung?

Euer Geld, das wollen wir nicht!

Trotz oftmals mittelmäßiger Renditen schwimmen offene Immobilienfonds derzeit im Geld. Immer mehr von ihnen müssen Anlegergelder ablehnen, weil…

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Quelle: Handelsblatt / 22.03.2016 / Reiner Reichel & Jens Hagen

Absichern gegen den Euro-Absturz

Mit Fremdwährungen im Depot können sich Anleger gegen den weltweiten Abwertungswettlauf der Notenbanken wappnen. Welche Devisen von Experten jetzt empfohlen werden – und wieso auch Gold…

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Quelle: Handelsblatt / 21.03.2016 / Georgios Kokologiannis

Die Leidtragenden der Fed-Politik

Früher waren die Aktien von US-Banken die Lieblinge der Anleger. Nun bremsen sie die Börsen aus. Der Grund: Bei geldpolitischen Änderungen reagieren sie…

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Quelle: Handelsblatt / Bloomberg / 18.03.2016

Wall Street dreht nach Fed-Entscheid ins Plus

Die US-Notenbank hat den Leitzins unverändert bei 0,25 bis 0,5 Prozent belassen. Das hat die Wall Street ins Plus gedrückt. Anleger warten nun mit Spannung auf…

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Quelle: Handelsblatt / Reuters / 16.03.2016

Anleger misstrauen der Aktienerholung

15 Prozent hat der Dax seit Mitte Februar zugelegt und erstmals seit zwei Monaten wieder 10.000 Punkte erreicht. Aber die Erholung könnte…

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Quelle: FAZ / 14.03.2016 / Hanno Mussler

Wochenrückblick KW10