Viel Lärm um nichts? Brexit und die Folgen für Anleger

Gut drei Monate ist es her, dass die Briten sich mehrheitlich für den Austritt aus der EU ausgesprochen haben. Vor der Abstimmung war die Unruhe groß. Doch inzwischen scheint das Thema fast wieder verschwunden zu sein. Müssen Anleger dennoch weiter zittern?

Die Zukunft hätte kaum düsterer aussehen können: Kursstürze an den Börsen, taumelnde Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit, Währungsturbulenzen.

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Finanzierungskonzept für das Africa GreenTec SolarContainer Projekt

AHP - Solar Anleihe

Africa GreenTec

Young African CEO Summit der WHU in Düsseldorf / AHP Capital Management präsentiert Finanzierungskonzept für das Africa GreenTec SolarContainer Projekt in Mali

Am 24. und 25.09. fand auf Einladung der WHU in Düsseldorf der Young African CEO Summit statt. Diese Plattform gibt jungen afrikanischen Entrepreneurs die Gelegenheit, sich über Geschäftsideen und deren Umsetzung auszutauschen. Eine wesentliche Herausforderung ist in den meisten Fällen die Finanzierung guter Ideen jenseits von Subventionen und Entwicklungshilfe.

Herr Lars Hunsche von der AHP Capital Management GmbH hatte Gelegenheit, im Rahmen einer Paneldiskussion das jüngste Projekt der Investmentboutique vorzustellen: Für das deutsche Unternehmen Africa GreenTec, das in den nächsten Monaten in Mali bis zu 50 Solarcontainer aufstellen und damit 25 Ortschaften und bis zu 10.000 Haushalte mit Strom versorgen wird, strukturiert AHP die Finanzierung. Es ist geplant, die Finanzierung durch Eigenkapital und die Emission einer zweckgebundenen Anleihe darzustellen. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein: Die Digitalisierung schreitet auch in Afrika schnell voran und die Verfügbarkeit von Strom zieht viele Wachstums- und Bildungsimpulse nach sich. Mit der Anleihe erhalten institutionelle Investoren, die Wert auf eine nachhaltige Wirkung ihrer Investments legen, eine attraktive Anlagealternative. Neben einer interessanten Rendite steht die überprüfbare nachhaltige Wirkung im Vordergrund, die im Rahmen der Anleiheemission von einer unabhängigen Agentur überprüft und bestätigt wird.

Weitere Informationen: http://www.ahp-cm.com/credit-investments/solarcontaineranleihe/index.php

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CEE-Unternehmensanleihen 2016: Aufwärtstrend in vollem Gange

Firmenlogo der INVL

Firmenlogo der INVL Asset Management

Wenn sich die Wertentwicklung seit Jahresbeginn von CEE-Unternehmensanleihen mit einem Wort beschreiben lässt, dann mit dem Wort „großartig“. Der J.P. Morgan CEMBI Broad Europe Index, der sich aus den liquidesten auf USD lautenden CEE-Unternehmensanleihen zusammensetzt, stieg bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels um 11,6%. Dies spiegelt einen extrem starken Markt wider, sogar historisch gesehen.

Vor dem Hintergrund, dass die Wahrscheinlichkeit für ein überaus turbulentes Jahr 2016 hoch war, ist diese Wertentwicklung umso beeindruckender. 2016 begann für die internationalen Märkte mit historisch hohen Einbußen im Januar, nachdem die FED entschieden hatte, die Zinssätze zum ersten Mal seit fast zehn Jahren anzuheben. Im Anschluss daran setzte an den Erdölmärkten eine Erholung ein, die vom Öl abhängige Märkte wie Russland ebenfalls anziehen ließ. Allerdings wurde diese Erholung von der schockierenden Entscheidung Großbritanniens gegen einen Verbleib des Landes in der Europäischen Union direkt wieder ausgebremst. Wenige Wochen später folgte ein gescheiterter Putschversuch in der Türkei. Der Ölpreis konsolidierte sich schließlich mit erheblicher Volatilität bei 40-50 USD pro Barrel. Und als ob dies alles nicht genug wäre, gab es vor Kurzem viele Spekulationen über die Entscheidung der FED im September und damit auch eine höhere Marktvolatilität.

Es stellte sich allerdings heraus, dass alle diese Ereignisse die Rally bei CEE-Unternehmensanleihen über einen längeren Zeitraum nur wenig bremsen konnten.

War die Rally beeindruckend? Definitiv. Besteht noch Wertpotenzial in CEE-Unternehmensanleihen? Unserer Ansicht nach ja. Auch nach einer so langen Zeit des fast ununterbrochenen Anstiegs liegen die Spreads von Unternehmensanleihen mit risikofreien Zinssätzen bei historisch niedrigen Durchschnittswerten und weisen das Potenzial auf, sich weiter zu verengen. Wird sich die Rally bei CEE-Unternehmensanleihen fortsetzen? In der Anlageverwaltungsbranche sind Vorhersagen oft schwierig zu treffen, doch wir sind der Meinung, dass dieser Markt ein hohes Potenzial besitzt, Schocks von außen für absehbare Zeit weiter standzuhalten: Die Welt schwimmt im Geld, und risikofreie alternative Anlagen bieten negative Renditen.

Auretas strategy balanced Fonds überzeugt im Vergleich

AURETAS strategy balanced (D) Anteilklasse R

AURETAS strategy balanced (D) Anteilklasse R

Eine ausgewogene Strategie ist für die Vermögensverwaltung von großer Bedeutung. Der strategy balanced Fonds von Auretas versucht, eine starke Performance mit einer geringen Schwankung zu vereinbaren und überzeugt im Vergleich mit der Peer-Group.

Das Mischfonds-Universum ist voller Fonds, die viel Aufmerksamkeit von den Medien erhalten. Darüber hinaus gibt es Fonds, die zwar wesentlich unbekannter sind, den Stars am Fondshimmel aber sonst in nichts nachstehen. So ist es zum Beispiel mit dem Auretas strategy balanced Fonds, der die Performance von anderen Mischfonds-Schwergewichten in den letzten fünf Jahren deutlich übertrifft (siehe Chart). Doch welches Unternehmen steckt hinter dieser Erfolgs-Story?

Die Auretas family trust GmbH mit Sitz in München und Hamburg betreut derzeit ein Vermögen von mehr als vier Milliarden Euro für private und institutionelle Investoren. Das Family Office zählt sich selbst mit etwa 50 Mitarbeitern zu einem der bedeutendsten Vermögensverwaltern in Deutschland.

Mit dem Auretas strategy balanced (ISIN: DE000A2AJHK9) hat das Unternehmen im Jahr 2007 einen Mischfonds konzipiert, der zu ausgewogenen Teilen in Aktien und Anleihen investiert. Mit der neuen R-Tranche können auch Privatanleger seit August an diesem erfolgreichen Konzept teilhaben.

Hier finden Sie den gesamten Artikel auf www.fondsdiscount.de

Die neue Art von Zinserhöhungszyklus

Daniel Hardt (Fondsmanager Gauly | Dittrich | van de Weyer)

Daniel Hardt (Fondsmanager Gauly | Dittrich | van de Weyer)

Seit mehr als 2 Jahren gehört es zum Alltag des Portfoliomanagers, sich über den Zeitpunkt der nächsten Leitzinsanhebung in Höhe von 0,25% der US Notenbank Federal Reserve Gedanken zu machen. Vorbei sind die Zeiten, in denen in Zinserhöhungsphasen nicht der Zeitpunkt, sondern die Höhe der Zinsschritte diskutiert wurde. In ihrem letzten Zinsanhebungszyklus in den Jahren zwischen 2004 bis 2006 erhöhte die Federal Reserve den Leitzins in neun Schritten von 1% auf 5,25%. Von diesen neun Zinsschritten waren nur zwei Schritte in Höhe von 0,25%. Warum tut sich die Federal Reserve nun dieses Mal so schwer mit Zinsanhebungen und orientiert sich nicht an der eigenen Historie?

Viele Analysten argumentieren, dass dieses Mal alles anders sei. Diese Begründung trifft zwar generell auf jeden Wirtschaftszyklus zu, dennoch ist es zutreffend, dass in diesem Wirtschaftszyklus das Wachstum, die Arbeitslosenzahlen und auch die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten weit hinter ihren Niveaus aus dem Jahre 2004 zurückbleiben. Damals lag das Jahreswachstum bei 3,8%, die Inflation wurde auf ca. 3% geschätzt und die offizielle Arbeitslosenquote lag bei ca. 5,5%. Heute, zwölf Jahre danach, liegt zwar die offizielle Arbeitslosenquote als einzige dieser drei Kennzahlen auf einem besseren, d.h. niedrigeren Niveau, ihr wird allerdings zur Last gelegt, dass sie den Arbeitsmarkt nur unzureichend abbildet. Ein Blick auf die inoffiziellen „Shadow Stats“ weist eine ca. 10% höhere Arbeitslosenrate als im Jahr 2004 aus.

Diese relativ schwächere, wirtschaftliche Ausgangslage gilt als Hauptgrund für die zögerliche Haltung der Federal Reserve und wird von einigen ihrer Mitglieder auch durch ökonomische Strukturbrüche nach der Finanz- und Verschuldungskrise der letzten 10 Jahren begründet. Letztere haben zur Folge, dass das Potenzialwachstum in den Vereinigten Staaten, welches von Produktivität und Verfügbarkeit von Arbeitskräften sowie Kapital abhängt, auf einem sehr niedrigen Niveau ist und somit eine signifikante Erhöhung der Wachstumsdaten kurzfristig ausgeschlossen erscheint. An dieser Tatsache kann die Geldpolitik allerdings nur wenig ändern, weshalb sich für uns die Frage stellt, ob die Federal Reserve sich generell schon auf eine Phase weniger Zinsanhebungen – über viele Jahre verteilt – eingestellt hat und ein Zinsniveau oberhalb von 2-3% überhaupt nicht mehr im Fokus hat.

Weitere wirtschaftliche Argumente gegen schnelle Zinsanhebungen in einer Phase niedriger Inflation sind sicherlich die hohe Staatsverschuldung der USA und die Zentralbankpolitik wichtiger Handelspartner in Europa und Asien. Die Staatsverschuldung der USA liegt bereits heute bei über 100% des Bruttoinlandsprodukts und die jährlichen Aufwendung für die Zinszahlungen bei ca. 6,5% des Haushaltsbudgets. Darüber hinaus könnte sich die wirtschaftliche Lage der Vereinigten Staaten verschlechtern, wenn die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan an ihren radikalen geldpolitischen Unterstützungen festhalten und somit eine Aufwertung des US-Dollars im Falle von Zinsanhebungen in den Vereinigten Staaten noch wahrscheinlicher wird.

Ein letzter wichtiger Punkt könnte die negative Auswirkung größerer Zinserhöhungsschritte auf die globalen Kapitalmärkte sein. Die Zentralbankpolitik der niedrigen Zinsen gilt in vielen Analysen als der einzig verbliebene Faktor, der die Aktienmärkte aktuell stützt und ihnen sogar noch zu neuen Höchstständen verhelfen könnte. Würde diese Unterstützung wegfallen, könnte dies zu einer Neueinschätzung der hohen Marktbewertungen führen, an deren Ende Kursverluste und ein Umfeld stark erhöhter Volatilität stehen könnte. Es erscheint daher fraglich, ob sich die Federal Reserve dieser Herausforderung alleine stellen möchte, zumal sie dafür vermutlich kaum politische Wertschätzung erhalten wird. Wir bleiben daher weiterhin in der Erwartung lediglich eines Zinsschrittes von 0,25% in 2016. Für 2017 erwarten wir aus heutiger Sicht ebenfalls nur ein sehr begrenztes Zinserhöhungspotenzial.

Eine ruhige Sommerpause – Marktkommentar zum Berenberg DyMACS Volatility Premium

Tom Pansegrau, Fondsmanager

Anders als im letzten Jahr war dieser August ein überwiegend ruhiger Monat. Impulse kamen weder von der EZB noch von der amerikanischen Notenbank.

Zwar konnten die US-Arbeitsmarktdaten positiv überraschen, doch auch das reichte nur für eine kurzfristige Aufwärtsbewegung. Letztlich hat der S&P 500 auf Monatssicht 0,12% abgegeben und innerhalb einer High-Low-Spanne von anderthalb Prozent gehandelt. Selbst für die im Allgemeinen wenig ereignisreichen Sommermonate entspricht das einer ungewöhnlich geringen Volatilität. Auch an den Rentenmärkten ging es ruhig zu.

Für den Berenberg DyMACS Volatility Premium war dieses ruhige Umfeld vorteilhaft. Der Fonds konnte 0,77% zulegen und hatte damit seinen bisher besten Monat im aktuellen Kalenderjahr. Zwischenzeitlich haben wir drei Short-Call- Positionen geschlossen, um das Verlustpotential im Fall steigender Kurse zu reduzieren. Abgesehen davon sind unsere Short-Positionen mit Fälligkeitsdatum im August wertlos verfallen.

 

 

Über Schuldner und Rebellionen | Fondsnachrichten mit Quint:Essence Capital

Man gebe mir Schuldner….

Man gebe mir Schuldner….

Schuldner verzweifelt gesucht

Man sollte Schulnoten verteilen. Und die Note „sechs, Setzen!“ auf das Anleihekaufprogramm der EZB schreiben. „Thema verfehlt“ – in jeglicher Hinsicht. Jeder weiß es: die EZB hat große Probleme, ihre angestrebten Anleihekäufe in Höhe von 80 Milliarden EUR monatlich (!) überhaupt abzuwickeln. Denn geeignete Papiere sind einfach Mangelware. Das bestehende Angebot an geeigneten Anleihen ist fast aufgebraucht. Was hat’s gebracht? Bislang nichts.

Deshalb sind jetzt auch unkonventionelle Lösungen gefragt: So beraten Investmentbanken mittlerweile Unternehmen, wie diese maßgeschneiderte Anleihen strukturieren können, die dann direkt an die EZB verkauft werden. So etwas nennt man eine schöne Win-win-Situation: Für die begebenden Unternehmen (Winner No. 1) ist es sehr effizient, weil sie für solche „Private Placement“ Transaktionen in der Regel keinen Verkaufsprospekt veröffentlichen müssen. Auch spielen lästige Transparenzgebote, die im öffentlichen Markt erforderlich sind, keine große Rolle. Für die Investmentbanken (Winner No. 2) ist es natürlich auch lukrativ, sie erfreuen sich üppiger Beratungsgebühren. Beispiele solcher Transaktionen gibt es schon: Am 10. Juni kaufte die EZB mittels „Private Placement“ über die spanische Zentralbank 200 Millionen EUR einer Anleihe von Iberola S.A. und am 1. Juli 500 Millionen EUR einer Anleihe der Firma Repsol S.A.

Schön wäre es, wenn Winner No. 3 „EZB“ hieße. Dem ist aber nicht so. Weder „Private Placements“ noch „normale“ Wertpapierkäufe im Sekundärmarkt haben bis jetzt die beabsichtigte Wirkung erzielt. Wie denn auch? Ein Blick auf die Zahlungsströme zeigt: Wann immer die EZB eine Anleihe im Sekundärmarkt kauft, fließt dem Verkäufer ein Verkaufserlös zu. Dieser Verkaufserlös landet auf dem Konto des Verkäufers bei seiner Bank. Und die wiederum legt das Geld wieder bei der EZB an. Wie durch Zauberhand ist das Geld dann wieder genau dort, wo es hergekommen ist, bei der EZB. Kein Wunder, dass die Bankeinlagen bei der EZB erstmals astronomisch sind: sie betragen jetzt schon über 1 Billion EUR. Für diesen Geldkreislauf gibt’s nur eine Note. Siehe oben.

 

Ohne Zweifel schön: Küste vor Sardinien

Ohne Zweifel schön: Küste vor Sardinien

Rebellion der Südländer

Ein Blick auf den Kalender zeigt: Es ist gar nicht mehr so lange hin bis Weihnachten – der Wunschzettelzeit. Ob sich das auch Matteo Renzi und Alexis Tsipras dachten, als sie unlängst ein neues Europa, ein „Europa der Ideale, des Sozialen und der Schönheit“ postulierten?

Auch der französische Staatspräsident Hollande soll sich den Anti-Spar Rebellen angeschlossen haben, die den Widerstand gegen das „Europa der Regeln, der technischen Details, der Finanzen und der Austerität“ ausriefen. Um den Wunschzettel der Rebellen zu erfüllen, bedürfte es „nur“ einer Aufweichung des europäischen Fiskalpaktes. Dann könnten die einzelnen Staaten mithilfe dauerhafter Haushaltsdefizite und höherer Staatsschulden ihren Bürgern schöne Dinge wie früheren Renteneintritt, niedrigere Steuern, bessere Sozialleistungen und Ähnliches gewähren.

Innerhalb des Euroraumes ließe sich eine solche Politik durchaus realisieren, vorausgesetzt EZB und andere (wirtschaftlich stärkere) europäische Länder garantierten die so entstehenden Schulden. Laut Renzi könnte gerade der deutsche Leistungsbilanzüberschuss einen konstruktiven Beitrag zu diesem schönen, neuen Europa leisten. Er müsste lediglich „reinvestiert“ werden. Damit ließen sich Aufträge an Firmen in den Anti-Spar Ländern vergeben, was einen positiven Effekt auf die Wirtschaft dieser Länder hätte. Einen Haken hat die Angelegenheit allerdings: Wie im richtigen Leben bedarf es stets eines oder mehrerer Gönner, die einen Wunschzettel auch erfüllen. Die Regel- und Spar-Europäer indes haben sicher kein Interesse daran, die Ideale, die Schönheit und das soziale Wesen der Anti-Spar Rebellen zu finanzieren. Bis Weihnachten ist es also doch noch weit…

Strategy Dynamic: Stetig voran

Fels in der Brandung- Quint-Essence Strategy Dynamic

Fels in der Brandung- Quint-Essence Strategy Dynamic

Im August setzte der Quint:Essence Strategy Dynamic seine positive Jahresperformance fort. Der Anteilspreis des Fonds stieg im vergangenen Monat um 0,57 % und steht jetzt für einen Kursgewinn von 1,79 % seit Beginn des Jahres. Verglichen mit dem DAX ist das eine Outperformance von 3,19 % im gleichen Zeitraum. Wir sind mit dieser Anteilspreisentwicklung sehr zufrieden. Sie bestätigt unsere Strategie und zeigt, wie ein konservativ ausgerichteter Fonds in diesem Marktumfeld erfolgreich sein kann.

Mitte August reduzierten wir die Gewichtung der Linde AG um ca. 40 %. Grund für diese Portfolioanpassung war die Ankündigung einer möglichen Fusion von Linde mit dem US amerikanischen Industriegasspezialisten Praxair. Dabei bewerten wir weder die Linde AG, noch die geplante Fusion mit Praxair Inc. als negativ.

Vielmehr halten wir die Reduzierung der Gewichtung taktisch für geboten, weil aufgrund der Fusionsankündigung mittelfristig von einem erheblichen Anstieg der Volatilität der Linde Aktie auszugehen ist. Gegenwärtig sind noch ca. 2,7 % des Fondsportfolios in Linde investiert. Von dem Teilverkauf der Linde Aktien abgesehen, blieb das Portfolio des Strategy Dynamic während der vergangenen 4 Wochen weitgehend konstant. Wir sind weiterhin von den im Portfolio vertretenen Unternehmen überzeugt und sehen momentan keine Notwendigkeit, weitere Anpassungen der Portfoliozusammensetzung vorzunehmen. Das hindert uns natürlich keineswegs, stets Ausschau nach vielversprechenden, soliden Investitionsmöglichkeiten zu halten und diese umzusetzen. Mehr davon gerne in kommenden Monaten.

 

Investieren mit Gelassenheit - Quint-Essence Strategy Defensive

Investieren mit Gelassenheit – Quint-Essence Strategy Defensive

Strategy Defensive: Stabil zum Ziel

Der Quint:Essence Strategy Defensive musste im Monat August einen leichten Performancerückgang um 0,11 % hinnehmen. Die Gesamtjahresperformance des Fonds steht somit per Ende August bei +0,2 %. Das Marktumfeld ist nach wie vor extrem schwierig. Das unnormale Zinsniveau, die Entkoppelung von Risiko und Ertrag, überdurchschnittliche politische Risiken und die Unberechenbarkeit verzweifelter Zentralbanken stellen Investoren zunehmend vor folgende Wahl: Entweder sie gehen hohe Risiken ein, mit der vagen Aussicht, eventuell positive Erträge zu erzielen. Oder sie erwirtschaften mit überschaubaren Risiken garantierte Verluste.

In diesem Dilemma setzen wir unsere klare Linie fort, keine Abstriche bei der Bonität der im Portfolio befindlichen Anleihen zu machen. Zudem verfolgen wir die Strategie, durch „konservative“ Aktieninvestments den Werterhalt des Strategy Defensive zu gewährleisten. Deshalb haben wir im Monat August unsere bestehende Position in Verizon Communications Inc. deutlich ausgebaut.

Verizon passt sehr gut in ein defensives Portfolio mit dem Hauptaugenmerk auf Werterhalt. Gründe hierfür sind die dominierende Marktposition des Unternehmens, die vergleichsweise günstige Bewertung und die mit ca. 4,3 % großzügige Dividendenrendite. Mitte August trennten wir uns von unserer langjährigen Position in Novo-Nordisk AS. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit gute Performancebeiträge im Strategy Defensive – Portfolio geleistet. Wir sind auch nach wie vor vom langfristigen Erfolg des Unternehmens überzeugt. Grund für den Verkauf der Aktie war aber die aufgrund der verhaltenen mittelfristigen Geschäftsprognose zu erwartende steigende Volatilität der Aktie. Angesichts der extrem geringen Volatilität des Defensive Portfolios halten wir die Aktie deshalb momentan für nicht mehr passend.